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      Wie Twitter, Facebook und YouTube die Welt verändern

      Von Jörg Kunkel | 7.Januar 2010

      Lange Zeit wurden Twitter, Facebook und YouTube belächelt. Jeder fragte sich, was soll das? wenn jemand veröffentlicht, was er sich zum Mittagessen kocht oder wann er ins Bett geht. Auch ich bin da keine Ausnahme :-) Doch spätestens im Jahr 2009 hat sich das gewaltig verändert. Als Google eine Neuerung angekündigt hat im letzten Quartal 2009, brach Twitter über Tage völlig zusammen, weil ein riesen Hype entstanden ist um eine Neuerung, von der niemand wußte worum es geht. Es wurde schlicht spekuliert. Was hat Google damit erreicht? Google landete damit auf der ersten Seite in Nahezu allen Zeitungen in den USA und auf dem Rest der Welt, darüberhinaus wurde sogar in den Nachrichten im Fernsehen über Tage von Google berichtet. In Facebook bilden sich ähnliche Vorgänge ab, Verbrecher auf der Fluch, bauen in Facebook in kürze Fangemeinden auf mit nahezu an eine Million Fans. Auch diese kommen mit Facebook in die Nachrichten. Bei manchen könnte man sagen, das ist der moderne Robin Hood :-) und ebenso ist es mit YouTube. Über YouTube wurden kleine Filme veröffentlicht, über die Demonstrationen in Iran. Das war der Auslöser dafür, dass die ganze Welt darüber sprach und aufmerksam wurde. So schliesst sich der Kreis wieder. Wird in einem der Portale etwas public, landet es auf den anderen Portalen und führt zu Diskusionen. Heute sind diese drei, Twitter, Facebook und YouTube nicht mehr aus der Nachrichtenwelt wegzudenken und haben die Welt verändert. So ist die Welt wieder ein Stück enger zusammen gerückt, das mag teilweise erschreckend sein, auf der anderen Seite hat es aber auch wirklich gutes bewegt. Selbst die iranische Politik kann Ihr Volk nicht mehr so schamlos unterdrücken und ausbeuten, mit Twitter, Facebook und YouTube sind auch denen etwas mehr die Hände gebunden. Der jetzige Präsident von Amerika , Barack Obama, hat seinen Wahlkampf über diese Medien mehr als stark beeinflusst und meines erachtens dadurch gewonnen, weil er an die jetzige Generation gelangt ist. Man kann gespannt sein, wie sich die Welt weiter verändert.

      Viele Grüße
      Jörg Kunkel

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